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Wie alles begann ...
 Ein Kontrabassist wollte mitspielen bei der Haus- und Kammermusik seiner Freunde...
Was ließe sich da spielen,
wer hat Noten?
Das Forellenquintett, die kleine Nachtmusik, Dvoraks Streichquintett op.77, und weiter ...?
Das Repertoire bekannter Werke ist nach oberflächlicher Suche schnell erschöpft,
wenn ein Kontrabass mittun will.
Also muss man intensiver suchen oder sich bekannte Werke,
z.B. Steichquintette mit 2 Celli, selbst bearbeiten.
Genau so erging es mir, als ich vor 25 Jahren wieder
mitspielen wollte bei Hausmusikveranstaltungen.
Aus intensiver Suche nach weiterer Literatur und aus der Bearbeitung vorhandener Werke für eigene Zwecke als Hobby wurde nach und nach ein eine Art von Job, und dann –
im
Jahre 1999 nach der Pensionierung – ein lebensfüllender
und erfreulicher Beruf:
Herausgeber von Kammermusik in einem eigenen Verlag.
Nach wie vor bereitet es mir auch heute noch viel Freude, vergessene Musik in den Rara-Abteilungen
der Bibliotheken aufzuspüren, die alten, verschlissenen und vergilbten Stimmen zu fotografieren
und später mit Hilfe des Computers
zu neuen Partituren zusammenzufügen und schließlich alles

über die Soundkarte zum Klingen zu bringen.
(Für diese Arbeiten und den anschließenden Auszug der Einzelstimmen benutze ich
die Software von "capella").
Inhaltliche Schwerpunkte
Im Verlauf meiner Suche nach vergessenen, unbekannten Komponisten fanden drei Autoren meine
besondere Aufmerksamkeit: George Onslow, Friedrich Ernst Fesca
und Wenzel Heinrich Veit
(Näheres auf den Einzelseiten
dieser Komponisten).
Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, diese zu Unrecht in Vergessenheit geratenen, in ihrer Zeit
hoch gelobten Autoren nun in besonderer Weise dadurch zu fördern, dass ich ihr
kammermusikalisches Gesamtwerk herausgeben werde.
Seit vielen
Jahren habe ich bevorzugt solche Kammermusik gesammelt, die dem
Kontrabassisten
ein Mitspielen ermöglicht. Neben den originalen
Werken von G. Onslow, L. Boccherini, J.F. Dotzauer,
A. Blanc,
C. Schuberth und vielen anderen enthält mein Verlagsprogramm auch
arrangierte Werke,
bei denen der Kontrabass eine eigene Stimme – meist
als Vertretung des zweiten Cellos –
zugewiesen bekommt .

Kammermusik mit Kontrabass wurde fast immer für größere Besetzungen komponiert. Deshalb ist die
Kammermusik für größere Ensembles in meinem Katalog überproportional repräsentiert.
Manches Werk, das in meinem Verlagskatalog noch nicht vorhanden ist, finden Sie vielleicht unter
der Rubrik "Faksimiles", wo ich Kopien von Originalnoten aus meinem Besitz anbiete,
die urheberrechtlich nicht geschützt sind.
Als einen großen Vorteil meiner Editionen
betrachte ich, dass
· von mir immer
auch eine im 19. Jahrhundert nicht übliche Partitur erstellt und
mitgeliefert wird
· die Lesbarkeit der
Noten durch die Anwendung von modernem Notensatz verbessert wurde
· eine Korrektur von
offensichtlichen Fehlern, die im Original enthalten waren, stattfand
· eine Umstellung auf
heute gebräuchliche Schlüssel vorgenommen wurde
(z.B. für Violoncello: Tenor- statt
Violinschlüssel Oktava bassa)
· Spielhilfen
(Taktzahlen und Buchstaben) eingearbeitet sind
· in den Stimmen auf
praktikable Wendestellen geachtet wurde.
Ich lege bei meinen Editionen Wert auf größte Werktreue.
Trotz der oben genannten Änderungen möchte ich betonen: Ich belasse die Noten im Originalzustand,
lasse nichts aus und füge nichts hinzu - es sei denn, ganz offensichtliche
Fehler in der Vorlage
machen eine Korrektur unumgänglich.
Geänderte Stellen werden seit Mitte 2004 ausdrücklich gekennzeichnet.
Falls Fingersätze eingedruckt sind, handelt es sich immer um die vom Komponisten
selbst vorgeschlagenen.
 Preisgestaltung – ab 24. Mai 2009
neue Preise !
Da ich finanziell unabhängig bin, kann ich ehrenamtlich tätig sein und meine Arbeiten als Hobby
betrachten, muss also die Auswahl meiner Editionen nicht unter dem Gesichtspunkt
des Erwerbs treffen.
Bei Auflagen zwischen 10 und 20 Exemplaren sind die reinen Kosten für jede meiner Ausgaben
jedoch so erheblich, dass ich um "normale Preise" nicht herumkomme.
Wegen gestiegener Papierkosten und erheblich verteuerter Service-Gebühren für mein Kopiergerät
muss ich die seit 2005 unveränderten Preise für mein Notensortiment leider anheben.
Die neuen Katalogpreise meiner Editionen lassen sich aus der Formel:
ca. 0,40 EUR pro Seite DIN4 errechnen,
die der Faksimiles (F) aus der Formel: 0,28 EUR pro Seite DIN4.
Wegen des hohen Arbeitsaufwands bei der Herstellung meiner Edel-Faksimiles (EF)
berechne ich hier 0,32 EUR pro Seite DIN4.
Lieferumfang
Im Preis enthalten ist
· eine Partitur mit der
im Katalog angegebenen Zahl von
Einzelstimmen. 
· eine bedruckte
Umschlagmappe für jedes einzelne Werk.
· Umfangreiche Partituren werden gebunden (Blockverleimung), kleinere Partituren und
die Stimmen werden geheftet
geliefert.
Seit April 2005 verwende ich für meine Editionen
gelblich-weißes Notendruckpapier (90g).
Besondere Wünsche der Kunden
Gern gehe ich auf die Wünsche meiner Kunden
ein, soweit
es mir möglich ist.
Zum Beispiel:
· Sollten Sie
ausdrücklich nur eine einzelne Partitur oder einen
Stimmensatz ohne Partitur bestellen,
so bekommen Sie auch
dies zu einem entsprechend reduzierten Preis.
· Einige Werke aus
meinem Katalog liegen bisher nur als Partituren vor. Falls Sie dazu Stimmen
benötigen, kann ich Ihnen diese normalerweise
innerhalb von 4 bis 6 Wochen anfertigen.
· Immer häufiger
erstelle ich Partituren für Ensembles, die diese zur Einspielung
auf CD benötigen.
Dies tue ich gern, falls ich die Arbeit anschließend in meinen Katalog
einstellen darf.
· Auch für private
Nutzer habe ich häufig schon alte, fast unleserliche Noten neu
gesetzt,
die ich
dann in meinen Katalog aufgenommen habe.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß und neue
Erkenntnisse beim Durchstöbern meiner Internetseiten !
Kassel, am 25. Mai 2009
Hans-Ruprecht Bitterhof
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