Guise, Jean François de – Trio piccolo per due fagotti e controfagotto op. 25, Nr. 4

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Noten für "Guise, Jean François de – Trio piccolo per due fagotti e controfagotto op. 25, Nr. 4"

Guise Jean François de

Trio piccolo per due fagotti e controfagotto

op. 25, Nr. 4

Die Benennung „Trio piccolo“, welche der Komponist Jean François de Guise verwendet, und nicht die üblich gebräuchliche Bezeichnung, „Trio basso“, richtet sich ausschließlich auf die miniaturartige Form des Werkes. Der Untertitel, „per due fagotti e controfagotto“ (für zwei Fagotte und Kontrafagott), unterstreicht dieses noch zusätzlich.
Im Bereich der Trio-Kompositionen gehört das Trio basso zu einer Form, die generell auf ein Sopraninstrument verzichtet und nur von der Klangmitte heraus komponiert wird. Am Häufigsten kommt es in der Besetzung Viola, Violoncello und Kontrabass vor.
Das „Trio piccolo per due fagotti e controfagotto op.25, Nr.4“ von Jean François de Guise stellt aber dennoch eine Sonderform des Trio bassos dar, da es nur Bassinstrumente verwendet.
Die Wahl von zwei Fagotten und des Kontrafagottes, kam auf Anregung eines seiner Freunde, Stefan Siebert, seinerzeit Solofagottist der Anhaltischen Philharmonie Dessau, zustande, der das Werk 2008 in Auftrag gab und auch mehrmals selbst mit großem Erfolg aufführte.
Kleine und große Sexten, die der Komposition anfänglich zugrunde liegen, formieren einen schwebenden, warmen Klang, der zunächst durch ein immer wiederkehrendes Sechzehntel-Motiv abgelöst wird, um abermals in liegenden Akkord-Konstruktionen zu enden.
Wenn man das im mittleren Teil beginnende Andante als zweiten Satz betrachtet, so drängt sich unwillkürlich der Gedanke einer klassischen Sonate auf. Verstärkung erfährt diese Betrachtungsweise im Poco mosso.
Hier beginnt erneut das Sechzehntel-Motiv, zitiert den „ersten Satz“, und verästelt die ursprüngliche Struktur weiter. Das folgende Lento erinnert an die schmelzenden Klänge des Anfangs, nun jedoch weitaus lyrischer, was überdies noch in der Spielanweisung molto lirico Ausdruck findet.
Jean François de Guise, dessen freitonale Kompositionsweise sonst dissonante Klänge bevorzugt, beendet diesen Teil in einer unerhörten, schon störenden Konsonanz, einem reinen C-Dur-Akkord.
Gleich dem Finalsatz einer Sonate, stellt der Komponist noch einmal alle bekannten Motive in Beziehung zueinander, lässt neue Konstellationen zu und erlaubt dem Stück zu guter Letzt in einem nicht aufgelösten Dreiklang zu enden.

2 Fagotte, Kontrafagott

Partitur & Stimmen / 19 Seiten

Besetzung: Bläsertrio, Trios, Trios für Bläser
Ausgabenart: Neuedition
Komponist: Guise, Jean François de
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