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Die diatonische Geige in der Praxis

Jeder Schüler ist anders. Jeder Lehrer auch.

Und das wesentliche, das einen guten Unterricht ausmacht, lässt sich nicht so einfach aufschreiben. Es liegt im zwischenmenschlichen Bereich. Wenn ein Lehrer, der mit einer großen Bandbreite an unterschiedlichen Schülern erfolgreich arbeiten kann, eine Geigenschule macht, ist das Verwenden dieser Schule keine Garantie für guten Unterricht.

Die diatonische Geige beschränkt sich daher auf das Anbieten von Spielliteratur, und lässt die wichtigsten Aspekte des Unterrichtens dort, wo sie hingehören, in der persönlichen Begegnung von Schüler und Lehrer. Die Anordnung ist geeignet, die allgemeine Musiktheorie anhand der Geige zu lernen bzw. nachvollziehbar zu machen und ermuntert damit den Lehrer, diese vom Anfang an in den Unterricht einzubeziehen.

Gleichzeitig erfolgt der Aufbau des Tonraumes so, dass er grifftechnisch praktikabel und gehörsmäßig gut zu erfassen ist. Das ermöglicht, auf vorhandene Erfahrung mit relativer Gehörbildung aufzubauen oder geigenspezifisch Gehörbildung zu betreiben. Aber auch wenn auf diese Aspekte nicht bewusst eingegangen wird, wird diese Anordnung ihre Wirkung entfalten.

Die diatonische Geige realisiert diesen durchdachten Aufbau mit authentischer Musik.

Auch andere Aspekte, die aus verschiedenen Gründen Eingang in die elementare Geigenpädagogik gefunden haben, wie Flageoletts, Linkspizzikato etc, werden berücksichtigt. Doppelgriffe und Strichübungen anhand von Tonleiter(ausschnitte)n kommen regelmäßig vor, Lagenspiel wird schon früh eingestreut.